News 27.09.2009 PDF Drucken E-Mail

ADAC Eifelrennen vom 25. bis 27. September 2009

Erfolgreiches Festival des historischen Motorsports

Die 68. Auflage des ADAC Eifelrennens präsentierte am letzten September-Wochenende erstklassigen historischen Sport und das Wiedersehen mit vielen legendären Rennwagen. Im Mittelpunkt des sportlichen Programms standen das Eifelrennen über 300 Kilometer für Tourenwagen und GTs sowie die beiden Läufe der FIA Historic Formula 1 Championship. Im Fokus der 32.000 Zuschauer standen beim traditionsreichsten Rundstreckenrennen Deutschlands außerdem die Demonstrationsfahrten zum 75. Jubiläum der Silberpfeile, zu der vier der berühmten Renner aus dem Mercededs-Benz-Werksmuseum anreisten. Das Treffen legendärer Modelle aus DRM und DTM zog die Besucher ebenso an wie das Meeting von über 100 Vorkriegsfahrzeugen, die im historischen Fahrerlager des Nürburgrings für eine stimmungsvolle und authentische Kulisse sorgten.

 

„Wir freuen uns über diese gelungene und erfolgreiche Veranstaltung“, zog Organisationsleiter Peter Geishecker nach dem ADAC Eifelrennen eine erste Bilanz. „Das gestiegene Zuschauerinteresse gibt uns ein ebenso gutes Signal wie die vielen positiven Stimmen von seiten der Aktiven und unserer Partner.“ Neben dem vollen Programm, das drei Tage lang beste Unterhaltung auf allen Streckenteilen des Nürburgrings bot, kam besonders das liebevoll gestaltete Fahrerlager bestens an. „Bei wohl keinem anderen Event am Ring ist das Paddock vielfältiger und lebendiger“, freut sich Geishecker. „Von den beeindruckenden Vorkriegsfahrzeugen im historischen Fahrerlager bis zum großen Markenclubtreffen in der Mercedes-Arena hatten wir am Wochenende rund 750 Rennwagen mit knapp 1.200 angemeldeten Fahrerinnen und Fahrern hier.“ Hinzu kamen hunderte weiterer Teilnehmerautos aus dem Markenclubtreffen, so dass das Eifelrennen zum frühherbstlichen Treffen der Klassiker-Szene wurde. Angezogen vom Reiz des traditionsreichen Renntitels wurden Gentleman-Drivers ebenso wie prominente Piloten: Jochen Mass und Hans Herrmann etwa pilotierten die Silberpfeile, ehemalige Tourenwagen-Stars wie Klaus Ludwig, Hans Heyer, Dieter Glemser und Jochen Neerpasch feierten ein Wiedersehen mit ihren ehemaligen Arbeitsgeräten. Aber auch ganz andere Prominente fanden den Weg zum Ring – etwa Starkoch Horst Lichter, der mit einem Bentley Speed Six am Treffen des Classic Drivers Clubs im historischen Paddock teilnahm. „Sicherlich ist ein großer Reiz dieser Veranstaltung, mit dem alt-ehrwürdigen Fahrzeug die Nordschleife unter die Räder zu nehmen“, beschrieb Lichter „Am meisten aber zieht mich die Atmosphäre an: Die Menschen hier und die reizvolle Eifel.“

 

 
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