ADAC Eifelrennen vom 25. bis 27. September 2009
Hochspannung bei der Formel 1 Historic und beim 300 km Rennen
Auch die sportlichen Höhepunkte zogen die Besucher beim ADAC Eifelrennen in ihren Bann. Als Formel-Highlight sorgten die Starter der FIA Historic Formula 1 für Furore. Das Feld mit Fahrzeugen der automobilsportlichen Königsklasse der Jahre 1966 bis 1985 präsentierte unvergessene Boliden. Der spanische Klassik-Spezialist Joaquin Folch sicherte sich im Williams FW08-5 hier im Qualifying die Pole Position. Er musste sich im ersten Rennen den beiden britischen Arrows-Piloten Rowland Kinch (Arrows A4-2) und Steve Hartley (Arrows A4/5) beugen. Im zweiten Lauf allerdings gelang der Konter und Folch siegte vor Bobby Verdon-Roe (Großbritannien, McLaren M26/5).
Einen höchst spannenden Verlauf nahm das Eifelrennen über 300 Kilometer, mit dem der veranstaltende ADAC Nordrhein sein traditionsreiches Sport-Highlight auch als Titel eines Rennens wieder aufleben ließ. Die besten Aussichten, sich in die seit 1927 fortgeschriebene Liste der Sieger beim Eifelrennen einzutragen hatte zunächst das Simmerather Vater-Sohn-Gespann aus Achim und Peter Heinrich im BMW M1. Die Pole-Sitter konnten vom Start weg die Führung übernehmen, die sie bis zum ersten Boxenstopp behaupteten. Dieser fiel aber mit mehr als vier Minuten außergewöhnlich lange aus, so dass ein weiteres Vater-Sohn-Gespann die Spitze übernahm: Wolfgang und Michael Schrey (Osnabrück) machten im Porsche 935 anschließend das Tempo an der Spitze, mussten die Führung aber nach einem Unfall im Streckenbereich Brünnchen ebenfalls abgeben. Die Familienehre rettete Neffe und Cousin Daniel Schrey (Rietberg), der sich im Porsche 911 RSR nach einem spannenden Zweikampf mit Wolfgang Pohl (Bielefeld, Porsche Carrera RS) den Sieg mit einem denkbar knappen Vorsprung von 3.989 Sekunden sicherte.
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